Wer in seinen Blogartikeln, auf seiner Seite bei Google+ oder Facebook Fotos anderer Fotografen einbinden möchte, ist gut daran beraten, dabei einiges zu beachten. Denn wie Texte unterliegen auch Fotos dem Urheberrecht – das heißt, sie gehören einem nicht und wenn man sie trotzdem verwendet, kann das unter Umständen mächtig teuer werden. Wer ein bisschen im Internet mitliest, konnte erst jüngst im Blog “Bachmichels Haus” verfolgen, wie die Bildagentur Getty Images eine horrende Rechnung wegen einer solchen Urheberrechtsverletung verschickt hatte – und das, obwohl die Bloggerin die angemahnten Bilder von Getty Images noch nicht einmal selber...
MehrSo lange es Menschen gibt, die Texte veröffentlichen, Konzepte zeigen oder Ideen vorstellen, wird es andere Menschen geben, die diese Texte, Konzepte oder Ideen stehlen, um sie als Eigenes auszugeben. Das ist für diejenigen, die bestohlen oder kopiert wurden, zunächst sehr ärgerlich. Da kommt einfach irgendein Idiot daher und nimmt das, an dem man vielleicht eine ganze Weile gearbeitet hat, weg oder macht es nach, um in irgendeiner Weise davon zu profitieren. Vielleicht, weil er zu bequem ist, um selber Zeit und Mühe zu investieren oder aber, und das ist meistens der Grund, weil Kreativität, Phantasie und leider auch die Intelligenz fehlen, um sich selber etwas...
MehrLetzte Woche habe ich bei “Wir sind Urheber” unterschrieben. Das ist eine Initiative von Urhebern, die sich gegen die Aktion “Wir sind die Urheber” distanzieren wollen, die von einer Zahl prominenter Autoren und Künstler unter großem Mediengetöse ins Leben gerufen wurde. Der Grund: Wir fühlen uns von diesen Leuten und ihrem Anliegen nicht repräsentiert – und das, obwohl wir ebenfalls als Urheber tätig sind. Vor allem aber halten wir die Aktion für wenig hilfreich und dafür gibt es einige Gründe: Diejenigen, die dort unterzeichnet haben, gehören, wie auch Udo Vetter im Law Blog es formuliert hat, zur Minderheit der Besserverdienern...
MehrSind Tweets öffentliches Eigentum, an dem sich jeder nach Lust und Laune bedienen kann, oder gibt es so etwas wie ein Recht auf den eigenen Tweet? Muss man, wenn man etwas ins Netz schreibt, automatisch davon ausgehen, dass es damit Allgemeingut ist oder ist es unakzeptabel, wenn andere Tweets zu eigenen, kommerziellen Zwecken nutzen? Genau darüber wird seit zwei Tagen bei Twitter, Facebook und in einigen Blogs diskutiert. Der Anlass: Nachdem Welt Kompakt erneut dafür kritisiert worden war, Tweets ohne Erlaubnis ihrer Urheber auf seiner Titelseite abzudrucken, hatte das Blatt über Twitter verkündet, die Rubrik zu streichen. Ich bin seit über drei Jahren bei Twitter...
MehrMit großer Freude las ich gestern im Blog von Stefan Niggemeier den Artikel Gericht erklärt „Geo“: Autoren haben Rechte: Der freie Autor Christian Jungblut hatte sich darüber geärgert, dass das Magazin „Geo“ einen bestellten Artikel in massiver Form verändert hatte, bevor er gedruckt worden war. Änderungen, mit denen Jungblut so nicht einverstanden gewesen war, so dass er dem Magazin eigentlich untersagt hatte, seinen Text in dieser neuen Form zu veröffentlichen. Das hatte die Redaktion allerdings wenig gekümmert. Weil das Verhalten nicht nur unverschämt ist, sondern auch offenkundig Grundsätzliches wie das Urheberrecht verletzt, ging Jungblut vor...
MehrEs ist überaus ärgerlich, wenn Texte aus Blogs oder von Webseiten einfach geklaut und als eigene ausgegeben werden. Das passiert leider häufiger, als man meinen möchte. Ein sehr nützliches Tool, um schnell und einfach zu checken, ob man auch Opfer eines Textdiebes geworden ist, bietet Copyscape mit dem Plagiarism Checker. So sieht das aus: Erstellen Einfach auf die Seite klicken, oben in ein Feld die Webseite, die man überprüfen möchte, eintippen, abschicken und innerhalb von fünf Sekunden werden die entsprechenden Ergebnisse angezeigt. Finde ich mehr als genial. Aber Obacht: es werden nicht nur...
MehrDass grosse Boulevardzeitungen zur Untermalung Ihrer Artikel Seiten wie Facebook oder Youtube abgrasen, um dort zu privaten Fotos zu gelangen, ist hinreichend bekannt und wird in Blogs wie Bildblog.de und ähnlichen immer wieder belegt und thematisiert, Stichwort “Winnenden” oder “Bildreporter”. Mit etwas Glück erhalten die Abgebildeten einen Balken über die Augen, in der Regel wird da aber nicht lange gefackelt. Flugzeugabsturz, Entführung oder Amoklauf – die Fotos der Opfer dürfen wir am nächsten gerne in der Zeitung bestaunen. Bei Kritik wird abgewiegelt und Begriffe wie “öffentliches Interesse”,...
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