Gepostet am 15 Jan 2013
Als ich mich heute Morgen mit einer ersten Tasse Kaffee durch meinen Feedreader las, fand ich einen erstaunlichen Artikel bei meiner Kollegin Eva Schumann. Sie schrieb, sie habe eine Social-Media-Analyse durchgeführt und dabei festgestellt, dass sie über Facebook, Twitter, Google+ und Co. kaum Leser für ihre verschiedenen
Blogs gewinnen würde – sie schreibt unter anderem wie ich über Kommunikation, aber auch über klassische Verbraucherthemen wie Garten, Finanzen, Abnehmen oder Reisen. “Klar”, werden jetzt einige sagen, “wenn sie dort nicht aktiv ist, werden von dort kaum Leser kommen”. Nur habe ich sie aber bisher eigentlich als äußerst umtriebig und gut vernetzt erlebt und daher fand ich ihre Analyse höchst erstaunlich: Der Anteil an Lesern, die letztes Jahr über Social-Media-Plattformen auf ihre Blogs kamen, betrug lediglich 1,07 Prozent und das ist natürlich schwindend gering. Über Facebook sind es 0,7 Prozent, über Google+ 0,22 Prozent, über Twitter 0,08 Prozent sowie 0,01 über Pinterest. Der Großteil ihrer Leser kommt mit 75 Prozent über Suchmaschinen, rund 16 Prozent über Links, 9 Prozent klicken sich außerdem direkt auf die Seite.
Ich habe mir daraufhin mal meine Zahlen näher angeschaut. Mir ist natürlich klar, dass sich das nicht ganz vergleichen lässt, denn natürlich werden Blogs, die über Online-Kommunikation schreiben, in den Netzwerken mehr verlinkt als Blogs, die sich mit Finanzen oder Reisen beschäftigen, weil die Leser deutlich netzaffiner sind. Ich habe auch nur für dieses Blog geschaut – bei meinen anderen Blogs, “1972″ und “Gemacht mit Liebe“ sieht es nochmal anders aus. Während “1972″ noch mehr Zugriffe über Twitter und Facebook hat, kommen bei “Gemacht mit Liebe” viel mehr Leser über Verlinkung oder die Suchmaschinen. Und natürlich weiß ich auch nicht, wie hoch die absoluten Zugriffe im Blog meiner Kollegin sind. Trotzdem aber ist es interessant, sich die Zahlen mal anzuschauen: Bei mir kommen (gerundet) 47 Prozent der Leser über die Suchmaschinen, 26 Prozent über Twitter, 10 Prozent über Facebook, 1,8 Prozent über Google+. Der Rest stammt über direkte Zugriffe. Das sind eindeutig völlig andere Zahlen und zu dem Ergebnis, dass eine Präsenz auf diesen Plattformen für eine Website nichts bringt, kann ich für mich nicht kommen.
Der Grund für so sehr verschiedene Ergebnisse mag wohl sein, dass wir uns im Netz anders verhalten, daneben sind wir auch mit unterschiedlicher Motivation unterwegs. Daher lässt sich aus Evas Zahlen nicht der Rückschluss ziehen, dass Social Media für eine Website bringt. Es hängt einfach davon ab, was man tut, was man mag, wie präsent man ist, wie man vernetzt ist und was man erreichen möchte. Social Media ist das, was man damit macht und nichts anderes.
Ein Beispiel ist Twitter: Eva folgt etwa 1000 Leuten und hat 1100 Follower, ich folge 500 Leuten und habe 4700 Follower. Eva verlinkt ausschließlich auf die Artikel ihrer verschiedenen Blogs, das sind dann vielleicht pro Woche vielleicht bis zu zehn Tweets. Außer den Links passiert bei ihr aber nicht allzu viel. Bei mir sieht es anders aus – ich verlinke zwar auch zu meinen eigenen Blogartikeln (vielleicht ein bis drei pro Woche), bin aber auch ansonsten sehr aktiv und zwar durchgehend den ganzen Tag. Ich twittere dabei nicht wie Eva hauptsächlich Eigenwerbung, sondern alles mögliche, was ich eben interessant oder komisch finde, ohne mir dabei Gedanken darüber zu machen, ob Kunde X oder Kundin Y das nun vielleicht doof finden könnten. Ein bestimmtes Konzept gibt es nicht, wichtig ist nur, dass es mir Spaß macht. Daneben tausche ich mich viel mit anderen aus und retweete auch Sachen anderer, wenn ich sie gut finde. Wie oft meine Artikel retweetet werden, ist sehr themenabhängig – das können mal kein Retweet, aber eben auch mal 50 sein. Aber sie werden gerne angeklickt und gelesen und bringen mir regelmäßig viele Leser.
Was Sie tun können, um bei Twitter mehr „Erfolg“ zu haben, können Sie im Internet googeln. Da finden Sie dann auch exakte Angaben darüber, wie lang ein Tweet sein muss und wann man ihn am besten postet. Ich finde, dass es keine bestimmten Regeln gibt und ich bin seit vier Jahren auf Twitter aktiv. Allgemein gilt aber: Eigenwerbung ist verpönt und Accounts, die nur eigene Sachen verlinken, folgt man nicht gerne. Leuten nach dem Prinzip zu folgen, damit sie zurückfolgen, kann man machen, wenn man schnell seine Followerschaft erhöhen will, damit hat man aber noch lange keine Follower, die sich wirklich für das, was man tut, interessieren. Je enger, herzlicher und persönlicher aber die Beziehung zu den Followern ist, umso mehr werden Blogartikel retweetet. Vorausgesetzt, sie sind interessant, unterhaltsam, sexy oder nützlich, am besten aber alles gleichzeitig. Und das gilt im Grunde auch für alle anderen Plattformen.
Ähnliches also bei Facebook: Eva ist dort deutlich präsenter, sie hat eine Unternehmensseite und einen normalen Account, ich mittlerweile nur noch einen klassischen Account. Ich hatte eine Zeit lang auch eine Seite, mir war der Aufwand allerdings zu hoch und die Leute, die mir dort folgten, folgten mir ja auch in der Regel meist über meinen normalen Account, so dass ich es für Quatsch hielt, zwei Präsenzen zu haben. Meine Leser setzen sich sehr gemischt zusammen, es sind viele Freunde und Bekannte, aber eben auch Netzwerkpartner, Kunden und Leute, die mich interessieren. Aber es sind immer Personen, zu denen ich einen direkten Bezug habe und darauf achte ich auch sehr genau. Inhaltlich habe ich hier genauso wenig wie bei Twitter ein Konzept – ich lasse allerdings keine Tweets dort automatisch einfließen, weil ich das bei anderen, wenn sie das tun, nervig finde. Und ich schreibe insgesamt weniger bei Facebook als bei Twitter. Eva postet noch ein bisschen weniger als ich, aber sie sagt selbst, dass sie vor allem auf Google+ aktiv ist und sich daher mehr auf diese Plattform fokussiert.
Wie sich ihre Follower dort zusammensetzen, weiß ich nicht. Für den „Erfolg“ bei Facebook gilt im Grunde das gleiche wie bei Twitter: Je persönlicher, herzlicher und besser ein Kontakt ist, umso mehr Feedback wird es geben – vorausgesetzt natürlich, Sie geben anderen auch Feedback in Form von Kommentaren, Likes oder Shares. Mit einer Ergänzung: Links werden häufiger angeklickt, wenn es gute Vorschaubilder gibt. Wenn Sie möchten, dass Ihre Artikel dort häufiger angeklickt werden, achten Sie also darauf, dass Sie gute Fotos im Blogartikel eingebaut haben. Gute Fotos heißt dabei grundsätzlich: KEINE Stock-Pics. (Überhaupt Stock-Pics: Werfen Sie diese auch alle sofort von Ihrer Website, denn Stock-Pics gehen überhaupt nicht!) Das gilt auch umgekehrt: Wenn Sie in Ihrem Blog einen Artikel mit guten Fotos veröffentlichen, wird er garantiert häufiger von den Lesern von dort aus geteilt. Gute Fotos sind also elementar. Dazu kommt: Facebook hat die Timeline nicht ohne Grund in diesem Jahr komplett umstrukturiert: Das geschah vor allem, um künftig Fotos dort besser zu präsentieren. Nutzen Sie das für Sich und gestalten Sie mit Fotos Ihre Timeline etwas bunter.
Und dann Google+: Während Eva hier sehr agil ist, viel postet und auch viel kommentiert und aktiv netzwerkt, passiert bei mir nicht allzu viel. Ich hatte meine Seite sogar für fast ein halbes Jahr lang deaktiviert, weil mir ein weiteres Netzwerk auf Dauer zu viel war und ich auch nicht davon überzeugt war, dass Google+ mir viel zu bieten hat. Warum, habe ich hier damals näher ausgeführt und das sehe ich heute auch immer noch so. Der einzige Grund, warum ich den Account wieder reaktiviert habe, ist die überarbeitete Gruppenfunktion. Ansonsten poste ich dort nur Links zu meinen Blogartikeln, folge aber kaum jemanden, weil meine Kreise damals alle gelöscht wurden und es technisch sehr mühsam ist, gute Leute zu finden. Ein Großteil meiner alten Follower ist mir aber erhalten geblieben, wobei ich glaube, dass von den 2000 sicher gut die Hälfte nicht mehr aktiv ist. Eva hat auch rund 2000 Follower, darunter werden aber sicher deutlich weniger inaktive Account sein als bei mir.
Für Google+ gelten sicher die gleichen Regeln wie für Facebook und Twitter. Man erreicht aber eine andere Zielgruppe, nämlich ein eher netzaffines, technikinteressiertes Publikum. Ob diese Zielgruppe für einen interessant ist, muss man selber entscheiden. Ansonsten ist Google+ aber vor allem super für die Suchmaschinenoptimierung, Artikel hier zu verlinken ist daher empfehlenswert.
Pinterest nutze ich auch und zwar sehr, sehr gerne – allerdings nicht beruflich, sondern rein privat. Ich finde dass Unternehmensauftritte auf Pinterest nur dann interessant sind, wenn es einen direkten Themenbezug gibt. PR-Agenturen gehören da meiner Meinung nicht unbedingt dazu. Und Pinterest ist außerdem ein Medium, das hauptsächlich über Fotos funktioniert. Man kann nun natürlich Blogartikel veröffentlichen, die man vorher mit attraktiven Fotos aufgehübscht hat, ob man damit dann aber neue Leser erreichen kann, die man nicht auch über die bewährten Kanäle erreichen kann, ist eine andere Frage.
Letztlich ist die Art, wie man Social Media nutzt, eine Frage der persönlichen Präferenzen – aber eben auch eine Frage dessen, was man damit überhaupt erreichen will. Für mich stehen Netzwerken, Austausch, Mitteilen im Vordergrund, bei Eva geht es eher um die schnellen Klicks, die ihr direkten Umsatz bringen. Nichts desto Trotz lässt sich in meinen Blogs in Sachen Suchmaschinenoptimierung sicher noch etwas mehr machen, während Eva sich vielleicht über ihre Social-Media-Aktivitäten nochmal Gedanken machen wird. Aber das ist eben auch das Internet: Man lernt nie aus und es gibt immer etwas zu tun…
Hallo, das ist ein interessantes Thema und hat mich gleichmal inspiriert, in meinem eigenen Blog nachzurechnen. Mein Nutzungsverhalten bei Twitter, Facebook und Google+ ist ganz ähnlich wie bei dir, und ich komme auch zu vergleichbaren Ergebnissen:
Suchmaschinen: 43 % des Traffics
Facebook: 22 %
Twitter: 15 %
Und dann habe ich noch zwei Posten, die ja auch mit Social Media zu tun haben:
Rivva: 3 %
Links von anderen Blogs: 18 %
(Google+ bin ich total inaktiv, entsprechend gibts von dort auch kaum Traffic).
Sehr, sehr schöne Analyse. Du hast nur vergessen zu erwähnen, dass Social Media auch ganz viel Spaß bringt ;).
Und ernsthaft: Dass eine “Strategie” wichtig sei, erzählen einem ja nur die Agenturen, die damit Geld verdienen. Ich denke auch, dass Authentizität ausschlaggebend ist (so interpretier ich dich), und nicht nur ständig zu senden, sondern auch – in Maßen – zu interagieren. Und genau das tust du ja auch.
Ich habe geben mal geschaut, wie sich das bei mir verteilt und copypaste meine Kurzform von twitter hier rein:
Traffic-Quellen: 30% direkt, 30% Suchm,, 40% Links: davon 32% twitter, 30% WP, 20% FB, 15% Blogger, G+ unter 1%.
Herzlichen Gruss, Christine
Eben. Es kommt vor allem darauf an, wie die Sozialen Medien genutzt werden. Wer nur sendet ist nicht in der Lage viele Menschen für seine Themen zu interessieren. Man hört ihm nicht zu.
Sendende Accounts sind der Typ der an der Ecke auf einer Holzkiste steht und lautstark seine Thesen verbreitet. Niemand hört ihm wirklich zu. Er geht im Straßenlärm und der allgemeinen Hektik unter.
Menschen die Twitter und Facebook zur Interaktion verwenden, nehmen quasi am Stammtisch an einer hitzigen Diskussion teil. Man hört ihnen zu, selbst wenn man ihnen nicht zustimmt. Man reagiert auch auf ihre Empfehlungen, selbst wenn sie auf die jeweils eigenen Medien verweisen.
Schöne Zusammenfassung. Bei mir kommen die meisten der täglich etwa 500 Besucher über Google (60%) oder Direktaufruf (25%), von den verbliebenen 15% teilen sich die social networks in Facebook, Blogs und Twitter, wobei Blogverlinkungen noch am meisten bringen. Google plus spielt noch keine grosse Rolle, da poste ich aber auch fast nur Links zu meiner Portfolioseite, wo Google plus immerhin rund 20% des sehr homöopathischen Traffics (<30 Besucher/Tag) ausmacht, und das auch erst, seitdem ich in ein paar communities aktiv geworden bin. Mal sehen, wie es nach dem Relaunch wird, wenn ich mal endlich dazu komme, und auch mal endlich das Thema SEO angefasst habe … :-)
Sehr schön auf den Punkt gebracht!
Ich denke, zur Zeit durchläuft Social Media sowas wie eine Marktbereinigung. Unabhängig von den absoluten Nutzerzahlen nach meiner Beobachtung die Zahl der AKTIVEN Nutzer nach meiner Beobachtung eher ab. Sie müsste gemessen an der Zahl der Kontakte eigentlich höher sein. So habe ich bei meinem privaten FB-Account festgestllt, dass die Posts der Seitenanbieter schon zunehmen. Ein Großteil der “normalen” nicht unbedingt ausgesprochen netzaktiven Kontakte hat sich weitgehend zurückgezogen. Gemeint sind hier aktive Posts und Beiträge aus diesem Kreis. Facebook wird hier nur noch passiv wie ein Unterhaltungsprogramm
genutzt. Selbst ein Like ist da häufig schon zuviel…..
Hallo Daniela,
ganz herzlichen Dank für deinen Beitrag! Ich finde Deine Beobachtungen äußerst aufschlussreich und inspirierend.
Mich bestätigen sie darin, dass es nicht DIE social media-Strategie gibt.
Jeder sollte herausfinden, in welchen “Kanälen” er sich wohl fühlt. Und natürlich Ziele definieren.
Ich selbst nutze facebook zum Beispiel aus verschiedenen Gründen gar nicht. Halte es für meine Zwecke für ungeeignet und insgesamt für völlig überschätzt.
Ich konzentriere mich lieber auf eine vernetzte aktive Kommunikation von Blogs (sowohl eigene, als auch für Kunden) und twitter.
Neben der direkten (Themen)-Suche erhalte ich viel traffic über twitter und verlinkte Blogs.
Nicht zu unterschätzen sind auch eigene Kommentare zu Themen / Diskussionen, die mich interessieren, über die ich viele Seitenaufrufe auf meinen verschiedenen Blogs erhalte.
Hallo liebe Daniela und Blogleser,
da ich in dem interessanten Blogartikel zitiert werde, möchte ich eine kleine Korrektur anbringen: Die zitierten Zahlen beziehen sich auf tinto und tinto-Projekte. Das sind überwiegend statische Webseiten, die nach und nach seit 1998 entstanden und eben teilweise gut bei Google platziert sind – deshalb spielt die Google-Suche bei diesen im Vergleich zu Social Media eine wesentlich wichtigere Rolle. In dieser Auswertung war nur ein einziger Blog enthalten, der aber noch nicht sehr viele Artikel hat. Man kann meine Querbeetthemen-Zahlen also nicht so direkt mit denen eines Corporate Blogs vergleichen.
Vergleiche ich meine Themen-Blogs (ich habe noch ein paar andere außer dem, der direkt zu tinto gehört) mit den statischen Webseiten von tinto und -Projekten, so ist der Besuche-Anteil durch Social Media bei den Themen-Blogs im Vergleich zu dem bei den statischen Themenseiten wesentlich höher – allerdings nicht so hoch, wie bei Daniela und Antje. Das kann an einer änderungsbedürftigen Social-Media-Strategie meinerseits liegen oder aber daran, dass die Platzierung in der Suche eben bei mir besonders gut funktioniert ;-) – habe mich in den letzten 3 Jahren viel mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt. Man bedenke: Die Zahlen sind relativ.
Austausch ist mir sehr wichtig, sonst würde ich Social Media nicht nutzen, allerdings nutze ich die verschiedenen sozialen Netzwerke bei den einzelnen Themen ganz unterschiedlich – z. T., weil nicht alle Themen überall gleichermaßen funktionieren, und zum Teil, weil ich zeitlich nicht noch mehr schaffe.
Im Gegensatz zu einem Corporate Blog dienen meine Themenseiten nicht nur dazu, Themenkompetenz zu zeigen, sondern sind ein Baustein meiner Selbstständigkeit – über Themenseiten versuche ich als Publisher Werbeeinnahmen zu erzielen – weswegen ich natürlich hohe Besucherzahlen brauche – da sind mir im Prinzip die, die über die Suche kommen, fast genauso lieb, wie die vernetzten Besucher – aber nur fast ;-).
Beneidenswert bei Daniela, Antje und anderen hier finde ich auf jeden Fall die größere Unabhängigkeit von Google! An der arbeite ich schon auch ;-).
Übrigens nutze ich Twitter tatsächlich gar nicht zur zweidirektionalen Kommunikation, sondern ausschließlich als Neuigkeitenschleuder, weil ich meine Tweets als “tinto-Nachrichten” auch in die Portalseite (tinto) und in einem Media Newsroom bei evaschumann.biz eingebaut habe. Das möchte ich auch so lassen.
Tatsächlich habe ich (historisch bedingt, um Erfahrungen zu sammeln) bei Facebook mehrere Accounts und viele Themen-Pages – das würde ich gerne reduzieren, aber dadurch dass ich so viele verschiedene Themen besetze (ich bin 55 Jahre alt und hatte eben viele Berufe und Interessen, die ich alle in Themenseiten und Themenblogs verarbeite) fürchte ich, dass ich dann alle nerve, wenn ich nicht thematisch wenigstens etwas aufteile …
Bei Gartenthemen funktioniert bei mir Facebook ganz gut zum Austauschen und als Besucherbringer – weil ich eine eigene Facebook-Gartenpage habe und dort in einem netten, aktiven Netz bin. Bei anderen Themen bin ich zu wenig aktiv und zu wenig vernetzt – was eben auch eine Zeitfrage ist – oder die entsprechende Zielgruppe ist nicht in dem jeweiligen oder gar keinem sozialen Netzwerk.
Das nur, um ein wenig die Hintergründe meiner eigenen Social-Media-Analyse zu erklären.
Ergänzend noch: Bisher habe ich von anderen nur gehört: Ist bei mir auch so, habe ich auch so beobachtet. Schön zu sehen, dass es bei euch überwiegend anders ist. Das macht Mut, dass man sich doch ein Stück weit vom Quasi-Monopolisten Google unabhängiger machen kann.
Schöner Gruß und Danke fürs Feedback
Eva
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Hier noch ein Lesetipp zum Thema facebook:
Facebook-Verweigerung erlebt Hochkonjunktur
Einschränkung der Privatsphäre oft Grund für Account-Löschung
http://www.pressetext.com/news/20130107009
Außerdem möchte ich Euch sehr die Blogparade des SCHIRN Magazins zum Thema
Privatshäre empfehlen:
http://www.schirn-magazin.de/panorama/blogparade-privatsphare/