Lesenswertes aus der Woche 30: Das Internet wird kleiner!

Gepostet am 26 Jul 2012

In dieser Woche war er dann endlich da, der Sommer, und so ging es im Netz ein wenig ruhiger zu als sonst. Nicht desto Trotz gab es einige interessante Artikel in Sachen Kommunikation – hier meine Leseempfehlungen. Viel Spaß!

Salesforce Company Blog – “This Is What The Perfect Facebook Post Looks Like”: Endlich ist raus, wie man den perfekten Facebook-Post schreiben muss! Darauf haben wir alle natürlich schon lange gewartet :)

Eco.de – “Charakterkopf Robert Basic”: Als ich das Interview mit Robert Basic gelesen habe, musste ich herzlich lachen: Basic, “Deutschlands bekanntester Blogger”, schlägt allen Ernstes vor, dass jeder Deutscher unabhängig von Einkommen über einen “Volks-PC” Zugang zum Internet haben solle, dabei allerdings verpflichtet werden solle, “seine persönlichen Angaben im Netz zu hinterlegen, so dass wir eine einheitliche ID-Struktur auf staatlicher Basis haben. Auf die kann über Schnittstellen zugegriffen werden, jedoch nicht ohne Erlaubnis des Inhabers. Die Vorteile einer derartigen ID-Infrastruktur wären immens.” Da hat Robert wohl ein wenig zu lange in der Sommersonne gelegen…

Genuin4 – “Medienwandel zwingt PR, sich anzupassen”:  Den Artikel habe ich vorgestern in meinem Artikel über das Corporate Blogging schon verlinkt, möchte hier aber nochmal darauf hinweisen, denn Dingler hat natürlich Recht, wenn er folgendes sagt: “Für Unternehmen, die ihre Botschaften an diese Journalisten bringen wollen, bedeutet das: Sie müssen ins Netz. Wer es sich einfach machen will, trägt seine Pressemitteilungen zusätzlich zum Versand per E-Mail in 150 unterschiedliche Presseportale ein. Die Unternehmensbotschaften wird man damit allerdings nicht in die Köpfe der Zielgruppen bekommen. Und die gewünschte Bestätigung durch unabhängige Dritte auch nicht. Diese Presseportale werden von den wirklich relevanten und mit Qualitätsanspruch arbeitenden Autoren nicht gelesen.” Das heißt: PR braucht Strategie, um die Zielgruppe zu erreichen. Und langfristige Planung.

Don Dahlmann – “Engere Kreise”: Dahlmann, seit Anfang der 90er im Internet unterwegs, stellt konsterniert fest, dass je mehr Internet es gibt, doch alles irgendwie enger und kleiner wird: “Facebook, Twitter und so weiter sind unverzichtbare Dienste geworden, sie erdrücken das Internet aber auch, weil sie die Wahlmöglichkeiten einschränken. Man kann seinen Account natürlich löschen, mir würde das allein aus dem Grund schwer fallen, weil ich in einigen geschlossenen Gruppen bin, die ich für die Arbeit brauche.”

Imgriff.com – “Die Top 8 Risiken von Social Media”:  Und hier noch ein wenig Social-Media-Kritik von Imgriff.com – darüber mache man sich bitte selber ein Bild.

Allfacebook.de – “Schritt für Schritt – Anleitung für mehr Privatsphäre auf Facebook (Anfänger): Weil es immer noch genügend Leute gibt, die sich mit Facebook nicht zu 100% auskennen, hier der Hinweis zu diesem Artikel:  Wer sich nicht sicher ist, ob er seinen Facebook-Account sicher eingestellt hat, um einigermaßen Privatsphäre zu wahren, sollte die im Artikel genannten Punkte einfach mal nach und nach durcharbeiten.

 

…Und zum Schluss nochmal der Hinweis auf mein Sommer-Special in Sachen Corporate Blogs: Neben der Einleitung erschien gestern Teil 1: Corporate Blogs, Teil 1: Über Push und Pull in der Unternehmenskommunikation. Der nächste Beitrag ist für nächste Woche geplant.

Daniela Warndorf, 40, lebt in Köln. Seit 2005 Inhaberin von warndorf Konzept, Text & PR – Büro für Kommunikation. Beschäftigt sich mit den Themen Kommunikation, digitales Leben, mobiles Arbeiten, Crafting und Fotografieren.

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