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Newsaggregatoren, Netzfreundschaften und der Bundestrojaner

Das mit Social Media ist manchmal so eine Sache: Weil es so schön schnell und praktisch ist, veröffentliche ich interessante Links meistens bei Google+ oder bei Twitter. Dort habe ich viele Follower, so dass sich diese Infos schnell an eine breite Leserschaft verbreiten lassen. Allerdings sind sie spätestens nach einem halben Tag im Stream verloren gegangen – für meine Follower, aber auch für mich.  Daher möchte ich ab sofort interessante Links einmal pro Woche auch hier im Blog veröffentlichen.

t3n: “Die 18 wichtigsten Newsaggregatoren”: Bei t3n wurde gestern eine Liste mit den 18 wichtigsten Newsaggregatoren veröffentlicht – bzw. gibt es diese Liste schon länger, sie wurde allerdings um einige Hinweise erweitert und dann neu veröffentlicht. Newsaggretoren sind Angebote, die verschiedene News aus dem Internet sammeln, um sie hier zentral und übersichtlich zu veröffentlichen, bzw. auf die entsprechenden Seiten mit kurzen Hinweisen zu verlinken. Die Auswahl wird entweder vom Anbieter bestimmt, bei einigen anderen Angeboten kann man aber auch den eigenen Account bei Facebook, Twitter oder dem Googlereader anmelden, so dass diese Inhalte optisch schön aufbereitet angezeigt werden wie zum Beispiel bei Flipboard (App fürs iPad). Der Vorteil: Man spart sich viel Herumsurferei und erhält natürlich auch Infos, die man ansonsten vielleicht nicht gesehen hätte. Der Nachteil: Der Content ist unter Umständen vorgefiltert, so dass bestimmte Dinge eventuell gar nicht erst  auftauchen. >Den Artikel lesen

Ulmer Spickzettel:  “Kein Eigentum, keine Privatsphäre: 31 Tage lang”: Wie intensiv sind Netzfreundschaften? Sind die Leute, mit denen wir bei Facebook & Co. “befreundet” sind, nur unverbindliche Bekanntschaften oder gibt es darunter doch auch Menschen, die für einen da sind, wenn es darauf ankommt? Und was geschieht, wenn man, zumindest für eine Weile, auf Privatsphäre, Eigentum und Datenschutz verzichtet? Diese Fragen will Mathias Eigl in einem Selbstversuch für sich selbst beantworten: 30 Tage lang wird er, nur mit einem Koffer und seinem Smartphone ausgerüstet, unterwegs sein und dabei ausschließlich bei Facebook-Freunden übernachten. Zumindest jedenfalls dann, wenn sie ihn zu sich nach Hause einladen. In dieser Zeit möchte er alles, was er tut, im Netz mit Fotos, Ortsangaben und Statusupdates dokumentieren. Wer das näher verfolgen will, kann dies auf seiner Seite bei Facebook tun. Am 15. Oktober, also nächsten Samstag, geht es los. >Den Artikel lesen

Buchstaben vom Feinsten: “Wie ich übte, ein guter Rentner zu werden”: Der Artikel ist zwar schon ein wenig länger im Netz, die von mir sehr geschätzte Vera Bunse verlinkte ihn aber heute nochmal bei Google+ – und das aus gutem Grund. Oder haben Sie sich schon mal näher mit den sogenannten Gaunerzinken beschäftigt, also der alten Geheimsprache, mit der sich einst Gauner und Einbrecher darüber verständigten, in welchen Häusern es etwas zu holen gab? >Den Artikel lesen

Sascha Lobo auf Spiegel online: “Wenn Ahnungslosigkeit auf Bösartigkeit trifft”: Sascha Lobo macht sich ein paar Gedanken darüber, warum in Deutschland eine Affäre wie derzeit in Sachen Bundestrojaner möglich ist. Seine Antwort: Ahnungslose Politiker, die von den Dingen, die diskutiert werden, nicht im geringsten eine Ahnung haben. Was man auch an schönen Sätzen wie den von Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) sehen kann, die doch tatsächlich zur Vorratsdatenspeicherung sagte: “Es geht nicht darum, dass wir zu einem Überwachungsstaat werden, sondern lediglich darum, zu speichern, wer wann mit wem und wo telefoniert hat.” Oder an Siegfried Kauder (CDU) der einerseits für eine strikte Einhaltung des Urheberrechts plädiert, sich aber selber nicht zu schade ist, gleichzeitig illegal urheberrechtlich geschützte Bilder auf seiner Website einzubinden – Spiegel online berichtete, Details kann man bei piratig.de nachlesen. >Den Artikel lesen

 



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